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Feinstaub

Durchatmen -schon heute

  • Joachim Wille
    VonJoachim Wille
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Wenn die Luft in Europa durch den Klimaschutz noch besser wird, sterben noch weniger Menschen an Feinstaub als bisher

Gute Nachricht gefällig? Es gibt sie, und zwar bei uns. Die Luft in Europa wird immer besser. So ist die Belastung durch Feinstaub und andere Schadstoffe seit 1990 deutlich zurückgegangen, wie die Europäische Umweltagentur jetzt mitteilte. In der Folge ist die Zahl der dadurch ausgelösten vorzeitigen Todesfälle stark gesunken. Waren es vor drei Jahrzehnten noch rund eine Million Opfer pro Jahr, liegt die Zahl jetzt etwa bei einem Drittel davon.

Die schlechte Nachricht: Die Opferzahl liegt natürlich immer noch zu hoch. Über die Hälfte der vorzeitigen Todesfälle in der EU – etwa 180 000 jährlich – könnte verhindert werden, wenn alle EU-Staaten die neuen WHO-Luftqualitätsrichtwerte einhalten würden. Es gibt also auf vielen Feldern noch viel zu tun, vor allem bei (Kohle-)Kraftwerken, Verkehr, Heizung, Landwirtschaft.

Dabei geht es nicht mehr nur darum, bessere Schadstofffilter einzubauen. In vielen Sektoren verbessert die Energiewende auch die Luftqualität. Beispiel: Solarenergie statt Kohlestrom. Elektro- statt Dieselautos, Wärmepumpe statt Ölheizung. Ein weiteres Argument, den Umbau so schnell wie möglich umzusetzen. Denn die positiven Effekte nützen bereits den heute lebenden Menschen, nicht erst, wie beim gebremsten Klimawandel, zukünftigen Generationen. Bericht S. 31

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