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Kommentar

Düstere Aussichten

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Dem Regime in Kabul scheint es wichtiger, einen Gottesstaat zu errichten, als die drohende Hungerkatastrophe abzuwenden. Ein Kommentar.

Die radikalislamistischen Taliban haben wenig überraschend in Afghanistan weiter die Rechte von Frauen eingeschränkt und die Wahlkommission abgeschafft. Nimmt man Berichte hinzu, wonach in einigen Provinzen Menschen für angebliche Vergehen gesteinigt oder gar hingerichtet werden, schaffen die Taliban nicht nur demokratische Errungenschaften ab, um ihre Macht zu festigen, sondern regieren entgegen ihres Versprechens bei der Machtübernahme im August nicht milder, sondern gehen genauso brutal vor wie während ihrer Schreckensherrschaft zwischen 1996 und 2001.

Dem Regime in Kabul scheint es wichtiger, einen Gottesstaat zu errichten, als die drohende Hungerkatastrophe abzuwenden. Um die Folgen der wirtschaftlichen Krise seit der Machtergreifung, dem Ende der internationalen Hilfen und der Dürre aufzufangen, benötigen sie die Hilfe der internationalen Gemeinschaft, die aber das Taliban-Regime weder anerkennen noch mit ihm zusammenarbeiten will. Gelingt es nicht trotzdem Nahrung in das Land zu bringen, droht den Menschen ein furchtbarer Winter.

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