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Boris Johnson freut sich auf ein Bier im Pub, wenn die Corona-Lockerungen in Kraft getreten sind.
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Boris Johnson muss handeln.

Nordirland

Dramatische Brexit-Folgen

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Die Johnson-Regierung ist gefordert, weil der Brexit den Konflikt in Nordirland anheizt, in Schottland und Wales die Rufe nach Unabhängigkeit lauter werden und den Export in die EU einbrechen lässt

Mit den seit Tagen anhaltenden Unruhen in Nordirland wird für alle sichtbar, wovor viele lange gewarnt haben. Der Brexit heizt nicht nur den Konflikt zwischen proirischen Republikanern und probritischen Unionisten an und bedroht damit einen brüchigen Frieden.

Zusätzlich hat die im Januar vollzogene Trennung von der ungeliebten EU die britischen Exporte nach Europa dramatisch einbrechen lassen, vor allem weil die Johnson-Regierung das Land entgegen der Versprechen fast nicht auf Grenzkontrollen vorbereitet hatte. Auch wegen der ökonomischen Brexit-Folgen werden in Schottland und Wales die Rufe nach Unabhängigkeit immer lauter.

Premier Boris Johnson wird deutlich mehr unternehmen müssen, um diese Probleme zu lösen, als etwa seinen Staatssekretär für Nordirland nach Belfast zu schicken oder die wirtschaftlichen Folgen des Brexit mit dem Hinweis kleinzureden, das seien lediglich anfängliche Schwierigkeiten. Doch der Regierungschef kümmert sich lieber wortreich um den umstrittenen Plan Global Britain, mit dem er und seine Torys das Vereinigte Königreich in eine „technologische Supermacht“ mit weltweitem Einfluss verwandeln will. Doch wenn er nicht aufpasst, könnte England bald alleine dastehen. Bericht S. 8

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