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Nächste Niederlage für Donald Trump: Suchen Republikaner nun einen Trump mit Manieren?

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Auf diesem Foto, das im Abschlussbericht des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses zur Untersuchung des Angriffs auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 veröffentlicht wurde, telefoniert der damalige US-Präsident Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses mit dem damaligen Vizepräsidenten Pence.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump musste ziemlich viele Niederlagen einstecken. © dpa/(Archivbild)

Die Veröffentlichung seiner Steuerunterlagen kratzt am Image von Donald Trump, was ihn womöglich stoppt, aber nicht seine destruktive Politik. Der Kommentar.

Die Veröffentlichung der Steuerunterlagen von Donald Trump ist eine weitere Niederlage für den ehemaligen US-Präsidenten. Nicht nur, weil er einen weiteren Rechtsstreit verloren hat. Vielmehr wird offenbar, dass er jahrelang keine Steuern zahlte und also seine Geschäfte nicht so gut liefen, wie er behauptete.

Das mag seine Fans nicht stören. Doch die Niederlage kratzt weiter am Image des Unbesiegbaren Donald Trump. Und das wiegt schwer. Nach dem unverhofft schlechten Ergebnis bei den Midterms haben sich bereits viele wichtige Unterstützer Trumps von ihm abgewandt – wie etwa der Medienmogul Rupert Murdoch unter anderem mit seinem einflussreichen TV-Sender Fox News.

Pechsträhne für Donald Trump: Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab

Auch deshalb suchen bereits einige Republikaner nach einem Ersatz für Trump für die nächste Präsidentschaftswahl. Das heißt aber leider nicht, dass sie sich von Trumps Politik distanzieren. Vielmehr suchen sie nach einem Trump mit Manieren und ohne Drama. So einer könnte Ronald DeSantis sein, der Gouverneur Floridas.

Auch die Republikaner haben nach den Midterms einen Rechtsruck hinter sich und werden im neu zusammengesetzten Repräsentantenhaus sicher ihre Blockadepolitik verstärkt fortsetzen. Sie werden also wohl leider die destruktive Politik Trumps fortführen. (Andreas Schwarzkopf)

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