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Polizeieinsatz

Diktatur? Mal halblang

  • Steven Geyer
    vonSteven Geyer
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In den sozialen Medien sorgten Bilder für Aufruhr, die die Hamburger Polizei bei einer Verfolgungsjagd auf Jugendliche durch den Jenischpark zeigt. Schnell entstand ein Shitstorm. Ein Kommentar.

Alle waren sich schnell einig, als am Wochenende in den sozialen Medien Bilder für Aufruhr sorgten, die die Hamburger Polizei bei einer Verfolgungsjagd auf Jugendliche durch den Jenischpark zeigten: Da waren ein paar Polizist:innen offenkundig ausgetickt.

So oder so ähnlich äußerten sich schnell jede Menge „Debatten“-Teilnehmer:innen – und irgendwann sogar die Polizei Hamburg. Immerhin habe der mit Blaulicht und Bleifuß und mit Kollateralblechschäden am Streifenwagen gejagte junge Mann nur die geltenden Corona-Auflagen verletzt. Er hatte „andere umarmt und abgeklatscht“. „Dieser Einsatz wird mit dem Fahrer und den eingesetzten Beamten nachbereitet“, teilte die Polizei aus dem Shit-storm heraus zerknirscht mit.

Ein Schlussstrich? Nicht in Zeiten von Corona. Bei Twitter trendete schnell der Hashtag #Diktatur: weil die Lockdownkritiker:innen – die politisch überwiegend Rechte oder Libertäre sind – den Streifenwagen empört zum Vorboten einer Corona-Diktatur erklärten. Tenor: „Irre!“ („Bild“), „Soll das so weitergehen in unserem Land?“ („Politically Incorrect“) und in Leitartikellänge: „Es ist ein neuer Höhepunkt einer ins Autoritäre gedrifteten Republik – und macht Angst vor dem, was noch auf uns zukommen könnte“ („Welt“-Chefredakteur Ulf Poschardt). Alle mal halblang, bitte!

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