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Die Not ist da

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Von: Pitt von Bebenburg

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Empfänger:innen von Sozialleistungen, Rentnerinnen und Rentner mit geringen Bezügen, Studierende ohne reiche Eltern: Sie alle  brauchen dringend Unterstützung.
Empfänger:innen von Sozialleistungen, Rentnerinnen und Rentner mit geringen Bezügen, Studierende ohne reiche Eltern: Sie alle brauchen dringend Unterstützung. © Steffen Schellhorn/epd

Die Armut in Deutschland wächst weiter, die Entlastungspakete erreichen zu einem großen Teil die Falschen. Die Bundesregierung muss Konsequenzen ziehen. Der Kommentar.

Jeder Armutsbericht ist ein Alarmsignal, aber der aktuelle Bericht lässt die Glocken noch lauter schrillen. Fast 14 Millionen Menschen in Deutschland leben in relativer Armut, so viele wie nie. Die Probleme wachsen schnell, das Ruhrgebiet und Bremen sind echte Problemregionen.

Besonders lässt aufschrecken, dass sich die Zahlen auf 2021 beziehen. Alle ahnen, dass die Notlage angesichts der enormen Preissteigerungen 2022 noch viel dramatischer wird. Die Schlangen an den Tafeln zeigen das eindrucksvoll.

Die hastig gezimmerten Entlastungspakete haben zu einem großen Teil die Falschen erreicht. Die Bundesregierung muss Konsequenzen ziehen. Die Empfänger:innen von Sozialleistungen, Rentnerinnen und Rentner mit geringen Bezügen und Studierende ohne reiche Eltern brauchen dringend Unterstützung. Mit den Preissprüngen durch die Inflation und den russischen Krieg gegen die Ukraine ist klar, dass etwa die Sätze für Lebensmittel und Energie in den Sozialleistungen erhöht werden müssen. Besser gestern als heute, denn die Not ist schon da.

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