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Bärbel Bas (erste Reihe, 3.v.r.) soll Bundestagspräsidentin werden.
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Bärbel Bas (erste Reihe, 3.v.r.) soll Bundestagspräsidentin werden.

Feminismus in der Politik

Kommentar: SPD nominiert Bärbel Bas für Spitzenposten – und rettet sich vor Blamage

  • Stephan Hebel
    VonStephan Hebel
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Die SPD schlägt Bärbel Bas als Bundestagspräsidentin vor, nominiert damit wenigstens eine Frau für einen Spitzenposten – und erspart sich so eine Blamage. Ein Kommentar.

Zunächst die gute Nachricht: Die SPD, vorneweg ihr Kanzler in spe und selbst ernannter Feminist Olaf Scholz, hat sich gerade eine Blamage erspart. Statt alle verfügbaren Spitzenämter mit Männern zu besetzen, wird sie eine Frau zur Bundestags-Präsidentin machen: Bärbel Bas, eine im Berufsleben wie im Parlament sehr erfahrene Politikerin. Es spricht alles dafür, dass sie es keineswegs schlechter machen wird als der zunächst ins Spiel gebrachte Fraktionschef Rolf Mützenich.

SPD schlägt Bärbel Bas als Bundestagspräsidentin vor – aber nicht aus gutem Willen heraus

Und jetzt zwei schlechte Nachrichten. Erstens: Ein Hauptgrund für die späte Einsicht war der Wunsch, die allerhöchsten Ehren einem Mann zu überlassen. Hätte Mützenich das Amt des Parlamentspräsidenten bekommen, wäre der Druck, 2022 eine Frau zum Staatsoberhaupt zu machen, gewachsen. Hoffentlich. Nun müssen wir wohl weiter auf die erste Bundespräsidentin warten.

Die zweite schlechte Nachricht ist, dass die Männer an der SPD-Spitze offenbar gar nicht merkten, was sie taten – bis der öffentliche Widerstand sie zum eigentlich Selbstverständlichen zwang. Letzteres allerdings ist wieder eine gute Nachricht. (Stephan Hebel)

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