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Lockerungen

Die falsche Debatte

  • Ursula Rüssmann
    VonUrsula Rüssmann
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Der Wunsch nach mehr Freiheiten und Kontakten ist verständlich. Aber angesichts der Dynamik der Infektionszahlen muten die aktuellen Lockerungsdebatten irreal an.

Die Infektionslage kippt spürbar. Im Schatten der abebbenden zweiten Corona-Welle baut sich, wie seit Wochen vorhergesagt, eine dritte auf, getrieben von der britischen Virusvariante B.1.1.7. Darauf deuten immer mehr Zahlen hin: Die 7-Tage-Inzidenzen in den Ländern sinken langsamer oder gar nicht mehr, die gemeldeten täglichen Neuinfektionen liegen an manchen Tagen, erstmals seit langem, wieder über den Vorwochenwerten. Mehr als jede fünfte Infektion sei, so das Robert- Koch-Institut, von B.1.1.7 verursacht; da die Werte sich auf den Wochenanfang beziehen, dürfte der Anteil am heutigen Freitag schon auf fast ein Drittel gestiegen sein.

Angesichts dieser Dynamik muten die aktuellen Lockerungsdebatten irreal an. So verständlich der Wunsch nach mehr Freiheiten und Kontakten ist: Womöglich erreichen wir die Inzidenzzahl 35 gar nicht, ab der Bund und Länder breitere Öffnungen in Aussicht gestellt haben. Gut möglich, dass die aktuellen Beschränkungen die dritte Welle nicht stoppen können. Was dann? Ehrlich wäre es, wenn Politiker:innen – Wahlkampf hin oder her – darüber diskutierten, statt stimmungsgetriebene Versprechen zu machen, die sich bald als unerfüllbar entpuppen können.

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