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Deutsche Bahn: Der steinige Weg zum Hochleistungsnetz

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Von: Michael Bayer

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Arbeiten an der Signaltechnik der Riedbahn, hier in Lampertheim.
Arbeiten an der Signaltechnik der Riedbahn, hier in Lampertheim. © Michael Bayer

Verkehrsminister Volker Wissing und Bahnchef Richard Lutz verkünden, wie sie das Bahnnetz flott machen wollen. Reisenden bringt das erstmal eine harte Zeit.

Hochleistungsnetz, Chefsache, hochverdichtete Bauverfahren – die Wortwahl von Verkehrsminister Volker Wissing und Bahnmanager Richard Lutz deutet an, wie groß der Kraftakt ausfallen muss, um nur die wichtigsten Strecken im Schienennetz fit zu machen. Der schönredende Tonfall: geschenkt. Wenn Ministerium und Konzern tatsächlich die Infrastruktur aus- statt wie bisher abbauen. Das wäre die wichtige Wende in der Verkehrspolitik.

Gut, dass die Herren gleich mehrfach auf die Riedbahn verweisen. Laut Projektplan gibt es dort zwischen Frankfurt und Mannheim bis 2025 immer wieder monatelange Arbeiten. So wie in den vergangenen Wochen, als kaum einer der täglich 200 ICE ohne massive Verspätung durchkam. Solche über Jahre verteilte Baustellen zu bündeln und dazu Strecken komplett zu sperren, ist sicher sinnvoll – wenn auch alles andere als eine neue Idee.

Der Weg zum Hochleistungsnetz ist steinig und weit. Er wird Reisenden wenig Freude bereiten. Und vergessen wir nicht: Auch viele Strecken jenseits der Hauptrouten warten auf Ertüchtigung. Die Riedbahn ist überall.

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