Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Grüne

Der Sound des Erfolges

  • Stephan Hebel
    vonStephan Hebel
    schließen

Die Grünen bekennen sich im Parteiprogramm zu Reformen, die das Land unter der Kanzlerschaft Angela Merkels zum eigenen Schaden unterlassen hat

Der Erfolg einer Partei hängt nach landläufiger Meinung von Personen und Inhalten ab. Aber bei den Grünen gibt es noch etwas: Sie haben einen Sound gefunden, der nach Veränderung klingt, ohne Furcht vor zu viel Verlust an Vertrautem zu wecken.

Dass diese Neuinszenierung Annalena Baerbock und Robert Habeck zu verdanken ist, liegt auf der Hand. Was aber hinter Tönen und Personen zu verschwinden droht, wie meistens bei Wahlprogrammen, ist der Inhalt. Und manchmal regt sich der Verdacht, das wäre der Parteiführung gar nicht so unrecht.

Nicht, dass das Programm irgendwie umstürzlerisch wäre. Aber hinter dem sanften Sound steckt doch das Bekenntnis zu einigen Reformen, die das Land unter der Kanzlerschaft Angela Merkels zum eigenen Schaden unterlassen hat: beim Klimaschutz sowieso, aber auch in der Steuer-, Sozial- oder Gesundheitspolitik, um nur einige zu nennen.

Bei allen Unterschieden finden sich die meisten Entsprechungen dazu in den Programmangeboten von SPD und Linkspartei. Aber ein Bekenntnis zu Grün-Rot-Rot bleibt aus – als diente der überall anschlussfähige Ton nur dazu, die Stimmen für das eher linke Bündnis in der Mitte einzusammeln. Aber wenn sie den Wechsel wollen, sollten sie sich besser dazu bekennen. Bericht Seite 7

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare