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Der Gewerkschaftsrat - eine Perspektive für die Linken

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Von: Pitt von Bebenburg

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Amira Mohamed Ali (l.-r.), Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag, Janine Wissler, Parteivorsitzende der Partei, Dietmar Bartsch, ebenfalls Fraktionsvorsitzender, und Susanne Hennig-Wellsow (r.), Parteivorsitzende der Partei Die Linke, geben zur Kandidatur von Gerhard Trabert (2.v.r.) für das Amt des Bundespräsidenten ein Pressestatement zu Beginn der digitalen Fraktionssitzung ihrer Partei im Reichstagsgebäude.
Amira Mohamed Ali (l.-r.), Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag, Janine Wissler, Parteivorsitzende der Partei, Dietmar Bartsch, ebenfalls Fraktionsvorsitzender, und Susanne Hennig-Wellsow (r.), Parteivorsitzende der Partei Die Linke, geben zur Kandidatur von Gerhard Trabert (2.v.r.) für das Amt des Bundespräsidenten ein Pressestatement zu Beginn der digitalen Fraktionssitzung ihrer Partei im Reichstagsgebäude. © Kay Nietfeld/dpa

Jetzt, da die Linke durch miese Wahlergebnisse und innere Grabenkämpfe bedroht ist, besinnt sie sich auf ihre Wurzeln. Ein glaubwürdiger Kampf für Respekt in der Arbeitswelt kann sich auszahlen – Olaf Scholz hat es vorgemacht. Der Leitartikel.

Am Freitag hat sich der Gewerkschaftsrat der Linkspartei konstituiert. An dieser Nachricht ist vor allem eines überraschend: dass es ein solches Gremium zur regelmäßigen Abstimmung bisher nicht gegeben hat.

Traditionell stehen viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zwar der SPD nahe. Aber die Gründung der Linkspartei hatte nicht zuletzt damit zu tun, dass sich frühere Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von ihrer Partei abwandten – auch Leute aus dem Gewerkschaftsspektrum. Es ist erstaunlich, dass dieses Potenzial bisher nicht systematisch gehoben wurde.

Jetzt, da die Linke durch miese Wahlergebnisse und innere Grabenkämpfe bedroht ist, besinnt sie sich auf ihre Wurzeln. Ein glaubwürdiger Kampf für Respekt in der Arbeitswelt kann sich in Wählerstimmen auszahlen – Olaf Scholz hat es vorgemacht.

Es wird auch Aufgabe der Linken sein, Scholz daran zu erinnern, was Respekt bedeuten sollte. Da kann es nicht schaden, sich von der Gewerkschaftsbasis erklären zu lassen, welche Folgen politische Beschlüsse haben.

Bericht S. 17

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