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Fleischkonsum: Das Richtige auf dem Teller

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Von: Joachim Wille

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Rund 80 Prozent der globalen Agrarfläche werden direkt oder indirekt für die Fleischproduktion verwendet.
Rund 80 Prozent der globalen Agrarfläche werden direkt oder indirekt für die Fleischproduktion verwendet. © Jörg Carstensen/dpa

Damit alle satt werden, müssen die Menschen in den Industrie-und Schwellenländern den Fleischkonsum reduzieren. Der Kommentar.

Man ist, was man isst. Heißt: Aussehen oder Gesundheit eines Menschen hängen von seiner Ernährung ab. Inzwischen wird immer klarer: auch seine Zukunft. Laut einer Studie der Unternehmensberatung PwC gefährdet die Art der Nahrungsmittelproduktion und vor allem der hohe Fleischkonsum die künftige globale Lebensmittelversorgung. Das schlägt auf den Magen.

Zwei Drittel des Frischwasserverbrauchs, drei Viertel der Nährstoffbelastung in Gewässern und ein Viertel aller Treibhausgasemissionen gehen global auf das Konto der Nahrungsmittelindustrie. Dramatischster Fakt dabei: Rund 80 Prozent der globalen Agrarfläche werden direkt oder indirekt für die Fleischproduktion verwendet, damit aber nur elf Prozent des Kalorienverbrauchs der Menschheit gedeckt.

Es ist das Ziel, künftig zehn statt acht Milliarden Menschen umwelt- und klimafreundlich satt zu bekommen. Weniger Fleisch zu essen, als es in den Industriestaaten und auch den Schwellenländern üblich geworden ist, ist nicht alleine die Lösung. Aber ohne diese Umorientierung wird es nicht funktionieren.

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