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Die Corona-Welle brechen - Einschränkungen lassen sich nicht mehr verhindern

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Eine leere Zeil in Frankfurt während des Lockdowns im Januar.
Eine leere Zeil in Frankfurt während des Lockdowns im Januar. © Oeser

Corona-Einschränkungen lassen sich nicht mehr verhindern und sind angemessener als eine unerfreuliche und wenig zielführende Fehlersuche. Ein Kommentar.

So ärgerlich es ist: Der flächendeckende Corona-Lockdown lässt sich wohl nicht mehr verhindern. Österreich hat ihn bereits verhängt, Bayern erlässt drastische Einschränkungen, andere Länder sowie Regionen werden folgen. Denn die Dynamik der rasant wachsenden Zahlen von Covid-19-Patienten lässt sich zeitversetzt nur stoppen, wenn Kontakte unterbrochen werden, damit Menschen sich nicht anstecken.

Es hilft wenig, rechthaberisch mit dem Finger auf andere zu zeigen. Nicht nur, weil dann drei auf einen selbst deuten. Eine Fehlersuche ist eben weniger zielführend, als angemessen zu handeln. Die Instrumente sind bekannt. 2G-Regel beziehungsweise 2G-plus-Regel abhängig von der Hospitalisierungsrate, Impfpflicht für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen, mehr Kontrollen, schnelleres Boostern und trotz aller Schwierigkeiten weiter versuchen, die Impflücke zu schließen.

Corona-Lage in Deutschland: Alles muss getan werden, um die vierte Welle zu brechen

Und zu all dem wird man Ungerechtigkeiten aushalten müssen, wenn beispielsweise in besonderes dramatisch belasteten Regionen auch Geimpfte von Einschränkungen betroffen sein werden. Man wird eben alles tun müssen, was nötig ist, damit die Pandemie wieder kontrolliert werden kann. Dann gelingt es womöglich, die vierte Welle zu brechen und die fünfte zu verhindern.

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