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Corona: Öffnet die Impfzentren wieder

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Von: Friederike Meier

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Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Corona-Virus an. Für Booster- und Erstimpfungen werden noch mehr niedrigschwellige Angebote gebraucht

Angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen spricht der Virologe Christian Drosten von einer Notfallsituation. Er empfiehlt, Kontakte wieder einzuschränken und auf Booster- und Erstimpfungen zu setzen – zu Recht. Weil es derzeit aber nicht danach aussieht, dass die Verantwortlichen sich zu erneuten Kontaktbeschränkungen durchringen können, sollten sie schnelle Impfungen umso mehr zur Priorität machen.

Impfzentrum Frankfurter Festhalle
Das Impfzentrum in der Festhalle in Frankfurt am Main. Nachdem die Impfbereitschaft nachgelassen hat, wird das Impfzentrum künftig in eine kleinere Messehalle verlegt. © Boris Roessler/dpa

Corona-Impfung: Es geht darum, Todesfälle zu verhindern

Sowohl für Booster- als auch für Erstimpfungen Unentschlossener braucht es wieder Impfzentren - wenn auch vielleicht nicht im gleichen Umfang wie in der ersten Jahreshälfte. Die Kassenärztliche Vereinigung betont zwar, die niedergelassenen Ärzt:innen könnten die Aufgabe alleine stemmen. Das mag stimmen, doch es geht jetzt vor allem darum, schnell viel zu impfen. In der Erkältungssaison dürften die Wartezimmer sich zudem ohnehin füllen.

Es braucht bundesweit noch mehr niedrigschwellige Angebote, mit und ohne Termin, und das sowohl in Arztpraxen als auch in Impfzentren. Nur so können die Millionen Pikse verabreicht werden. Dass dabei auch einmal ein Zentrum nicht ausgelastet sein könnte, muss in Kauf genommen werden. Denn letztlich es geht darum, Todesfälle zu verhindern. (Friederike Meier)

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