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Benjamin Netanyjahu
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Israels Premier Benjamin Netanjahu: Eine Mitte-Links-Rechts-Koalition will seiner Ära ein Ende bereiten.

Kommentar

Politischer Umbruch in Israel: Bündnis gegen Premier Benjamin Netanjahu

  • Inge Günther
    VonInge Günther
    schließen

Wenn die Mitte-Links-Rechts-Koalition bestand hat, droht dem israelischen Ministerpräsidenten das politische Aus.

Es ist kein Dream-Team, das sich gerade in Israel verbündet. Weder für das bescheidene Friedenslager noch die stärkere Siedlerlobby. Und doch knüpfen sich Hoffnungen an diese Mitte-Links-Rechts-Koalition, die vor allem die Ära Netanjahu beenden will – zwölf Jahre, die die israelische Gesellschaft polarisiert haben. Wie sehr, zeigen die verbalen Ausfälle der Netanjahu-Getreuen gegen die Anti-Bibi-Allianz. Selbst der nationalrechte Naftali Bennett gilt ihnen wegen seines Schwenks zu Zentrumpolitiker Jair Lapid als „linker Verräter“.

Premier Benjamin Netanjahu wird in Israel um sein Amt kämpfen, könnte aber auf verlorenem Posten stehen

Netanjahu wird bis zuletzt um seinen Chefsessel kämpfen, wie es aussieht, auf verlorenem Posten. Israel braucht einen Neuanfang. Dafür steht eine Bennett/ Lapid-Regierung, auch wenn sie Probleme wie den im Gazakrieg wieder akut gewordenen Palästinakonflikt ausklammern wird.

NameBenjamin Netanjahu
PositionMinisterpräsident Israel
ParteiLikud
Im Amt seit2009

Unklar ist, wie lange das funktioniert. Aber innenpolitisch dürfte sie integrativ wirken. Nicht zuletzt, weil sie auf Stimmen arabischer Knesset-Mitglieder angewiesen ist. Ironischerweise war es Netanjahu, der mit seinen Machtspielchen Israels Minderheit salonfähig gemacht hat.

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