Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Steht Schottland an der Schwelle zur Unabhängigkeit?
+
Steht Schottland an der Schwelle zur Unabhängigkeit?

Kommentar

Brexit: Schottland wittert Morgenluft

  • Peter Rutkowski
    vonPeter Rutkowski
    schließen

Die Europäische Union sollte genau hinhören, wenn die schottische Ministerin Nicola Sturgeon über die Unabhängigkeit spricht. Der Kommentar.

Die Distanz zwischen Schottlands Hauptstadt Edinburgh und der britischen Kapitale London beträgt 534,27 Kilometer. In die passen ganze Welten hinein - ja, Universen. In London muss das Kabinett Johnson derzeit Kreide fressen (die es dann in Richtung Brüssel rausprustet, als gäbe es kein Morgen mehr) und in Edinburgh ist der reinste Sonnenschein. Wenn man der Ankündigung von First Minister Nicola Sturgeon, dass Schottland an der Schwelle zur Unabhängigkeit steht, so einfach folgen möchte.

Und man möchte Sturgeons verheißungsvollen Worten unbedingt folgen angesichts des entwürdigenden Polit-Klamauks, der seit dem Brexit-Referendum 2016 auf immer schnelleren Touren aus Downing Street herausgedreht wird. Es ist auch ohnehin an der Zeit, all die alten Besen – Trump, Johnson, Orbán & Co. – abzulegen und in jenes vernünftige und mutige 21. Jahrhundert aufzubrechen, das seit 20 Jahren Realität hätte sein sollen.

Da kann dann London gerne weiter Kompromisse von Brüssel fordern. Brüssel muss nicht mehr hinhören. Bei Edinburgh sollte Brüssel nun hinhören.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare