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Das Problem ist der zu kurzsichtige männliche Blick auf Nazis.
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Das Problem ist der zu kurzsichtige männliche Blick auf Nazis.

RECHTE FRAUEN

Braune Harmonie

  • Peter Rutkowski
    vonPeter Rutkowski
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Beim Kampf gegen rechts dürfen die Frauen nicht übersehen werden. Emanzipation ist gelebter Antifaschismus. Das ist banal - aber immer noch nicht Realität.

Darf es verwundern, dass im Rechtsextremismus wortgewaltige und durchaus gewalttätige Frauen agieren? Nein. Es muss eher wundern, dass das überhaupt wen wundert. Natürlich fallen einem bei „rechten Frauen“ Namen wie Beate Zschäpe oder Alice Weidel ein. Aber um die geht es nicht allein. Solche Frauen sind Aushängeschilder, auch Kugelfänge für eine mal abgestoßene, mal faszinierte Öffentlichkeit. Sie sind nur ein Teil des Problems.

Das Problem ist der zu kurzsichtige männliche Blick auf Nazis. Antifaschisten (ja, die Männer sind gemeint) machen traditionell gerne Front gegen Krachledernen-Träger aus identitären Sommerlagern und Stiernacken unter schwarzen Hasskappen am 1. Mai. Nur sind es längst nicht mehr nur – teils homophile – Männerbünde, die Andersdenkende auslöschen wollen. Das digitale Durcheinander unserer Zeit überfordert auch Frauen, lockt sie mit einfachen Unwahrheiten. Althergebrachte linke Heldenallüren bieten darauf keine Antwort. Und das kann lebensgefährlich sein.

Die Rechten wissen sehr gut um diesen blinden Fleck und nutzen ihn für ihre braune Familienharmonie, die so zu einer Grundfeste des Kampfs gegen die Demokratie wird. Emanzipation ist dagegen gelebter Antifaschismus. Das ist banal - aber immer noch nicht Realität. Seiten 2/3

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