Feuer im Westen der USA

Brandherd Trump

  • Joachim Wille
    vonJoachim Wille
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Der US-Präsident kümmert sich nicht um die Waldbrände in Kalifornien, sondern lobt seine Politik, an deren Folgen noch mehr Menschen sterben müssen. Ein Kommentar.

Der Westen der USA brennt. Es sind gewaltige, noch nie dagewesene Dimensionen. In den Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington ist bereits eine Fläche eingeäschert worden, die der von Rheinland-Pfalz entspricht. Dabei hat die Waldbrand-Saison erst begonnen.

Für fast alle Fachleute liegt es auf der Hand: Die Klimaerwärmung trägt maßgeblich zu dieser Krise bei. Schon fast verzweifelt appellieren die Gouverneure der betroffenen Staaten an US-Präsident Donald Trump, dies anzuerkennen und sich endlich aktiv für Klimaschutz einzusetzen. „Wir sehen, was passiert, wenn wir einfach so weitermachen“, sagte der Kalifornier Gavin Newsom. Andere Bundesstaaten würden dann mit ähnlich dramatischen Folgen der Klimaveränderungen zu tun bekommen.

Und Trump? Was kümmert`s ihn. Macht die Forstverwaltung für die Katastrophe verantwortlich. Lobt sich für den Ausstieg aus dem Paris-Vertrag. Seine Corona-Politik, die wissenschaftliche Fakten negiert, hat viele Menschen das Leben gekostet. Beim Klima droht dasselbe, nur mit Verzögerung.

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