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Bidens Attacke

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Der US-Präsident will mit einer scharfen Rhetorik seine Werte und die der Demokraten verbessern, um mit einem guten Ergebnis bei den Midterms seinen Gestaltungsspielraum zu behalten

Es bleibt abzuwarten, ob US-Präsident Joe Biden mit seiner Rede in Philadelphia wenige Wochen vor den Zwischenwahlen seine Strategie wechselt, ob er dauerhaft nicht mehr der versöhnliche Brückenbauer sein will, der das gespaltene Land zu einen sucht, oder ob er sich zum Mann für die Attacke wandelt, wenn es um Donald Trump und seine Fans geht, die mit ihrem Extremismus die Demokratie „bedrohen“.

Sicher versucht der Demokrat mit seiner angriffslustigen Rede seine eigenen steigenden Beliebtheitswerte zu verbessern und damit auch die der Demokraten. Damit will er verhindern, dass die Republikaner bei den Midterms den Senat erobern und Biden seinen politischen Gestaltungsspielraum für die zweite Hälfte seiner Amtszeit behält.

Die Chancen stehen derzeit besser als noch vor Wochen. Obwohl Donald Trump die Schlagzeilen bestimmt, verharrt seine Zustimmungsrate bei 38 Prozent. Beide Lager sind also motiviert. Doch Biden könnte mit seiner geänderten Rhetorik jene gemäßigten Republikaner für sich gewinnen, die sich von Trump abgewendet haben. Bericht S. 8

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