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Corona-Krise

Besseren Impfstoff beschaffen

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Die Europäer sollten ähnlich wie die USA Vektorimpstoffe wie Astrazeneca und von Johnson & Johnson durch andere Mittel ersetzen

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson: Der Vektorimpfstoff wird mit Thrombosen in Verbindung gebracht

Nach Astrazeneca nun auch Johnson & Johnson: Wieder ist es ein Vektorimpfstoff, der in Verbindung mit Hirnvenenthrombosen steht. Zufall? Eher nicht. Bei keinem der auf anderen Technologien basierenden Covid-Vakzine hat man solche Fälle bislang in signifikanter Häufung beobachtet. Ein Zusammenhang mit dem Vektorprinzip oder dem als „Shuttle“ genutzten Adenovirus drängt sich deshalb auf.

Was bedeutet das für die Praxis? In den USA ist man auf Vektorvakzine kaum angewiesen, dort verkündete Chef-Immunologe Anthony Fauci, man werde den Impfstoff von Astrazeneca nicht brauchen. Australien hat kurzfristig 40 Millionen Dosen Biontech-Pfizer und 51 Millionen Dosen des kurz vor der Zulassung stehenden Protein-Impfstoffs von Novavax geordert. In der EU jedoch braucht man die Vektorvakzine, soll die Impfkampagne nicht noch weiter ins Stocken kommen.

Um etwas mehr Sicherheit zu erhalten, könnte geprüft werden, ob es möglich ist, vorbeugend etwas gegen die Bildung dieser Thrombosen zu geben. Optimal ist freilich selbst das nicht. Das Beste wäre, man käme auch in der EU nach und nach in die Lage, auf diese Vakzine verzichten zu können: wenn genug andere zur Verfügung stehen. Sputnik V als Vektorimpfstoff dürfte allerdings kaum die beste Wahl sein. Bericht S. 4

Rubriklistenbild: © Martin Wagner via www.imago-images.de

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