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Die Politik hat sofort reagiert und Großbritannien vom Rest Europas abgeschnitten.
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Die Politik hat sofort reagiert und Großbritannien vom Rest Europas abgeschnitten.

Kommentar

Besser einmal zu vorsichtig

  • Pamela Dörhöfer
    vonPamela Dörhöfer
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Erweist sich die Abschottung Großbritanniens wegen mutierter Corona-Viren als unnötig, wäre es ärgerlich, erweist sie sich aber als nötig, wurde ein größerer Schaden abgewendet. Ein Kommentar.

Es scheint eine Horrornachricht zu sein: In Großbritannien und Südafrika sind mutierte Varianten des Coronavirus aufgetaucht. Das klingt furchterregend, alleine das Wort „Mutation“ ist angetan, tiefe Ängste auszulösen. Nüchtern wissenschaftlich betrachtet sind genetische Veränderungen bei Viren allerdings an der Tagesordnung und nicht per se bedrohlich.

Die Politik hat trotzdem sofort reagiert und Großbritannien vom Rest Europas abgeschnitten. Reflexhaft, voreilig, überzogen, hastig, kopflos – alles Attribute, die einem dazu einfallen mögen. Nicht ausgeschlossen, dass die britische Virusvariante sich als doch nicht so ansteckend erweist, gut möglich, dass sie sich längst auch schon auf dem Festland breit gemacht hat.

Trotzdem war es sinnvoll, auf Nummer sicher zu gehen – auch vor dem Hintergrund früherer Erfahrungen, als Skitouristen das Virus von Ischgl aus in der Welt verteilten oder im Sommer der Reiseverkehr wieder Fahrt ins Infektionsgeschehen brachte. Erweist sich die Abschottung im nachhinein als unnötig, wäre es vielleicht ärgerlich. Wäre sie unterblieben und wären die Zahlen explodiert, bevor ausreichend viele Menschen geimpft werden können, wäre der Schaden weitaus größer.

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