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Afghanistan

Aus dem Abzug lernen

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Es muss über die Fehler und Fortschritt des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan gesprochen werden, um laufende Einsätze zu verbessern und künftigen bessere Vorgaben zu machen

Leider interessiert der am Samstag formell begonnene Abzug der US-geführten internationalen Truppen aus Afghanistan nur wenige. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hätte den Tag nutzen können, die von ihr mehrfach angekündigte gründliche Aufarbeitung des knapp 20-jährigen Einsatzes der Bundeswehr am Hindukusch zu beginnen und sich nicht nur wie bisher vor allem darauf zu beschränken, die Auslandsmission als erfolgreich darzustellen.

Die Debatte ist enorm wichtig, um das internationale Engagement in Afghanistan in der ganzen Komplexität zu erfassen und angemessen einzuordnen, um dann die richtigen Lehren zu ziehen für künftige oder bereits laufende Einsätze. Ein Problem der internationalen Gemeinschaft beim Einsatz war unbestritten, dass nicht klar war, welche Ziele mit welchen Mitteln erreicht werden sollen.

Diese Fehler scheinen Deutschland, Frankreich und die anderen Verbündeten in Libyen und Mali zu wiederholen. Eine Debatte darüber wäre ebenfalls nötig und hilfreich.

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