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Putins größter Feind: Auf Leben und Tod

  • Ulrich Krökel
    vonUlrich Krökel
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Der russische Oppositionspolitiker Nawalny muss in Haft mit Hungerstreik und anderen Mitteln für öffentliche Aufmerksamkeit sorgen, damit er nicht vergessen wird

Alexej Nawalny

Aus den Augen, aus dem Sinn. Das war von Anfang an die Kreml-Devise im Fall Alexej Nawalny. Doch die Kreml-Strategen haben die Rechnung ohne Nawalny gemacht. Nawalny gelingt es immer wieder, sich im Gespräch zu halten. Geholfen haben ihm aktuell dabei, so bitter es klingt, seine gesundheitlichen Probleme. Mehr noch: Nawalny instrumentalisiert sein Leiden politisch. Effektvoll trat er in den Hungerstreik, um auf seine Situation aufmerksam zu machen.

Und doch sitzt Nawalny im Kräftemessen mit der Staatsmacht am kürzeren Hebel. Man wird ihn medizinisch mit dem Nötigsten versorgen und am Leben erhalten, und über kurz oder lang wird das öffentliche Interesse unweigerlich erlahmen.

Einen Trumpf hat Nawalny noch. Im September wählen die Menschen in Russland ein neues Parlament. Die Opposition wird im Vorfeld versuchen, mit Nawalny-Protesten Stimmung zu machen. Eine reibungslose Wahl samt eindrucksvoller Bestätigung der Machtverhältnisse scheint kaum möglich. Solange Nawalny vor aller Augen leidet, bleibt er im politischen Spiel. Bericht S. 8

Rubriklistenbild: © Babuskinsky District Court/AP/

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