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Auf dem falschen Weg

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Die Sanktionen gegen Russland haben zwar den Krieg noch nicht beendet, treiben aber den Preis dafür für Moskau in die Höhe. Doch Putin will nicht einlenken. Der Kommentar..

Der ukrainische Aufruf zum Verlassen von Donezk ist eine notwendige Konsequenz aus dem rücksichtslosen Vorgehen der russischen Armee, die seit dem völkerrechtswidrigen Überfall auf die Ukraine in den besetzten Gebieten alles zerstört, was das überfallene Land ausmacht - Menschen genauso wie Infrastruktur oder kulturelle Identität.

Gleichzeitig ist es ein weiterer Hinweis darauf, dass der Krieg länger dauert, als viele hofften. Dazu passt, dass der Autokrat Wladimir Putin eine neue Doktrin für die Marine erließ, mit der etwa die militärische Infrastruktur auf der völkerrechtswidrig annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim ausgebaut werden soll. Das Moskauer Regime lässt also seinen imperialen Worten weitere Taten folgen.

Putin wettet derweil weiter darauf, dass er die westlichen Verbündeten Kiews spalten kann. Danach sieht es aber nicht aus. Trotz kontroverser Debatten über Waffenlieferungen rüsten die USA und ihre europäischen Verbündeten die Ukraine aus, damit sie sich gegen den Aggressor verteidigen kann. Trotz der Diskussion über Sanktionen gegen Russland wirken die wirtschaftlichen Strafen bereits. Sie haben zwar den Krieg nicht beendet, treiben aber den Preis dafür für Moskau in die Höhe. Putin könnte dies erkennen und einlenken. Doch stattdessen bleibt er lieber auf dem falschen Weg. Bericht S. 4

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