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Deutschland stoppt Impfung mit Astrazeneca: der richtige Schritt

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Es ist richtig, dass nun auch Deutschland die Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca vorläufig gestoppt hat: Sicherheit muss an erster Stelle stehen. Ein Kommentar.

  • Bis zum 14.03.2021 waren 1,65 Millionen Dosen Astrazeneca-Impfstoff in Deutschland verabreicht worden - dabei wird es zumindest in den kommenden Tagen auch erst einmal bleiben.
  • Der vorläufige Stopp für das Vakzin von Astrazeneca ist ein schwerer Rückschlag für Deutschlands Impfkampagne in der Corona-Krise.
  • FR-Autorin Pamela Dörhöfer meint: Allein der kleinste Verdacht, die Impfung mit Astrazenca könnte massive Nebenwirkungen auslösen, wiegt schwer genug, um das Vakzin zumindest vorläufig nicht mehr einzusetzen.

Frankfurt am Main - Sicherheit muss an erster Stelle stehen. Das gilt bei jedem Medikament und umso mehr bei Impfstoffen, die gesunden Menschen gespritzt werden, um einer Krankheit vorzubeugen.

Die Risiko-Nutzen-Abwägung ist deshalb bei einer Impfung noch einmal eine ganz andere als bei einer Therapie. Das gilt auch in der Corona-Krise.

Astrazeneca: Stopp der Impfungen auch in Deutschland war richtig

Deshalb war es richtig, dass nach mehreren europäischen Ländern wie unter anderem die Niederlande, Dänemark und Frankreich auch Deutschland nachgezogen und Impfungen mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca vorläufig gestoppt hat. Denn allein der kleinste Verdacht, der Impfstoff könnte massive Nebenwirkungen auslösen, wiegt schwer genug, um ihn nicht mehr einzusetzen.

Alle 28 hessischen Impfzentren seien angewiesen worden, die Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff umgehend einzustellen - das gilt auch für die Festhalle in Frankfurt.

Ein solcher Zusammenhang ist ohne Restzweifel auszuschließen, bevor das Vakzin gegen Corona weiteren Millionen Menschen gespritzt werden kann. Hoffentlich vom Tisch sind angesichts dieser Entwicklung auch spalterische Überlegungen aus der Politik zu einer Impfpflicht in Deutschland.

Astrazeneca: Der Corona-Impfstoff war eigentlich als Vakzin für die Masse vorgesehen

Für die Impfungen in Deutschland bedeutet das freilich, dass sie noch langsamer vorankommen. Denn das Mittel von Astrazeneca war das Vakzin für die Masse, der Impfstoff, mit dem sich die Europäische Union in großer Menge eingedeckt hatte. (Pamela Dörhöfer)

Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa

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