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Am Ende eines schrecklichen Jahres, geprägt von Abstand und Isolation, brauchen wir wenigstens etwas Gemeinschaft.
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Am Ende eines schrecklichen Jahres, geprägt von Abstand und Isolation, brauchen wir wenigstens etwas Gemeinschaft.

Kommentar

Angemessene Schritte

  • Michael Bayer
    vonMichael Bayer
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Gelungen ist die atmende Architektur der Corona-Beschränkungen: Wo das Virus wütet, stehen weitere Schritte an; wird die 50er-Inzidenz unterschritten, ist mehr Freiheit möglich. Der Kommentar.

Solange kein Impfstoff weit verteilt ist, gibt es nicht die eine große Lösung, wie wir Corona bekämpfen. Am Ende des Treffens von Bund und Ländern stehen viele kleine Schritte: weniger Kontakte, mehr Abstand beim Bahnfahren, weniger Menschen in Geschäften, öfter Maske tragen.

Das vorsichtige Vorgehen nach langer Diskussion zeigt, wie hin und her gerissen die Politik ist. Klar gilt es in einer Zeit, in der jeden Tag mehrere Hundert Menschen an und mit Corona sterben, den Infektionsschutz hochzuhalten. Und so gesehen gibt es keinen Grund, warum die Kontakte an den Feiertagen wieder etwas mehr sein dürfen. Außer eben, dass es für die emotionale Verfasstheit des Landes schlicht nötig ist. Am Ende eines schrecklichen Jahres, geprägt von Abstand und Isolation, brauchen wir wenigstens etwas Gemeinschaft. Und wie wir die sicher gestalten, haben wir inzwischen gelernt.

Gelungen ist die atmende Architektur der Beschränkungen: Wo das Virus wütet, stehen weitere Schritte an; wird die 50er-Inzidenz unterschritten, ist mehr Freiheit möglich. Das schafft Rechtssicherheit und fördert die Akzeptanz. Genauso wie der Beschluss, private Feuerwerke an Silvester nicht grundsätzlich zu verbieten, sondern der Vernunft der Bürgerinnen und Bürger zu überlassen.

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