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Andreas Scheuer (CSU), Bundesverkehrsminister, kommt mit einem Leihfahrrad zu einer Pressekonferenz, die anlässlich des 7. Nationalen Radverkehrskongresses stattfindet.
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Andreas Scheuer (CSU), Bundesverkehrsminister, kommt mit einem Leihfahrrad zu einer Pressekonferenz, die anlässlich des 7. Nationalen Radverkehrskongresses stattfindet.

Kommentar

Scheuers Sonderprogramm für mehr Radverkehr: Es braucht mehr Rückgrat

  • Joachim Wille
    VonJoachim Wille
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Wer wie Bundesverkehrsminister Scheuer dem Rad mehr Platz auf den Straßen geben will, der muss ihn dem Autoverkehr wegnehmen. Ein Kommentar.

In Deutschland wurde das Auto erfunden. Und das Fahrrad. Von Letzterem hat man in der Verkehrswegeplanung jahrzehntelang fast nichts gemerkt. In den Straßenbau- und Stadtplanungsämtern herrschte die Windschutzscheibenperspektive vor. Im Wirtschaftswunderdeutschland war die „autogerechte Stadt“ das Ziel.

Inzwischen ist das anders. Der von Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) jetzt - leider erst zum Ende seiner Amtszeit - vorgestellte neue Nationale Radverkehrswegeplan spiegelt das wider. Er ist ein ambitioniertes Bekenntnis zur Radfahrförderung. So sollen die Ausgaben pro Bundesbürger für Veloinfrastruktur verdoppelt, die Zahl der per Rad zurückgelegten Wege verdoppelt und die Sicherheit messbar erhöht werden,

Für ein Fahrradland Deutschland braucht es Rückgrat

Auch die sonst oft kritische Radfahrlobby erkennt an, dass sich da etwas tut. Vor allem ist es zu begrüßen, dass der Bund zusätzliche Mittel für Maßnahmen in den Kommunen und Ländern zur Verfügung gestellt hat, die stark nachgefragt werden. Trotzdem wird es mühsam bleiben, die Autostadt und das Autoland zurückzubauen. Denn wer den so zahlreich gewordenen Radnutzer:innen mehr Platz geben will, muss ihn dem Autoverkehr wegnehmen. Und dazu braucht es Rückgrat. (Joachim Wille)

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