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Seit 1995 sinkt die Zahl der Ärzt:innen in den Gesundheitsämtern.
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Seit 1995 sinkt die Zahl der Ärzt:innen in den Gesundheitsämtern.

Kommentar

Am falschen Ende gespart

  • Viktor Funk
    vonViktor Funk
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Um Ansteckungswege besser nachverfolgen zu können, braucht es mehr Ärzt:innen in den Gesundheitsämtern und ein besseres Meldesystem. Ein Kommentar.

Wenn klar ist, wo sich Menschen mit dem Virus anstecken, lassen sich konkrete und effektive lokale Regeln zur Eindämmung des Virus festlegen. Zwei Wege können dabei helfen: Wenn die Ämter die Kontaktketten nachrecherchieren und wenn Betroffene selbst die Ketten melden. Doch dafür fehlen menschliche und technische Ressourcen. Verantwortlich für dieses Problem sind nicht die Gesundheitsämter und nicht die Betroffenen. Verantwortlich dafür sind falsche politische Prioritäten und Debatten.

Seit 1995 sinkt die Zahl der Ärzt:innen in den Gesundheitsämtern. Die Folge der Sparorgien in wichtigen Institutionen zeigen sich heute in der Pandemie. Und warum klappt es mit den privaten Meldungen nicht? Das Stichwort ist der Datenschutz. Die Corona-Warn-App ist vergleichsweise vorbildlich. Doch die immer wieder geführte Diskussion über eine Erweiterung der Funktionen wird nicht dafür sorgen, dass mehr Menschen der App vertrauen – eher im Gegenteil. Die Folge von all dem: Seit Monaten funktioniert die Nachverfolgung der Infektionen nicht mehr vernünftig.

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