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Polen

Alte Kämpfe

  • Ulrich Krökel
    VonUlrich Krökel
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Für Polen kann es nicht gut sein, wenn sich zwei alternde Männer eine Art Entscheidungsschlacht um die Macht liefern. Ein Kommentar.

In Polen bekämpfen sich die politischen Lager seit vielen Jahren mit fast allen Mitteln. Donald Tusk hat dabei lange mitgemischt. Der liberal-konservative Ex-Premier hat im Dauerduell mit dem rechtsnationalen PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski viel einstecken müssen, aber auch kompromisslos ausgeteilt.

Nun ist Tusk spektakulär ins Rampenlicht zurückgekehrt. Der PiS-Regierung will er spätestens bei der Wahl 2023 ein Ende bereiten. In Brüssel, Paris und Berlin wird man das gern hören. Tusk gilt als Garant für ein proeuropäisches Polen, während Kaczynski gemeinsame Sache mit EU-Verächtern wie dem Ungarn Viktor Orbán macht.

Dennoch: Für Polen kann es nicht gut sein, wenn sich zwei alternde Männer eine Art Entscheidungsschlacht um die Macht liefern. Es wäre besser, wenn die Menschen 2023 eine Wahl zwischen Zukunftsentwürfen hätten und zwischen Führungskräften, die zuallererst um die Sache streiten. Und ein paar Frauen in der ersten Reihe wären auch nicht schlecht. Im Gegenteil. Dann würde es wahrscheinlich auch gesitteter zugehen.

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