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Wer Höhenflüge des Partei gewordenen Rassismus verhindern will, sollte sich nicht allzu lang bei Betrachtungen über „Gemäßigte“ und offen Radikale aufhalten.
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Wer Höhenflüge des Partei gewordenen Rassismus verhindern will, sollte sich nicht allzu lang bei Betrachtungen über „Gemäßigte“ und offen Radikale aufhalten.

Kommentar

AfD: Die Spielarten des gemeinsamen Rassismus

  • Stephan Hebel
    VonStephan Hebel
    schließen

Beim Rennen um die AfD-Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl stehen sich nicht „Gemäßigte“ und „Radikale“ gegenüber. Der Rassismus ist ihnen gemeinsam, nur die Rhetorik nicht. Der Kommentar.

Wenn die AfD ein Vogel wäre, läge sie längst am Boden, denn mit zwei rechten Flügeln kann niemand fliegen.

Dennoch wird auch der gerade eröffnete Kampf um die AfD-Spitzenkandidatur zum Bundestag stets als Rennen zwischen „gemäßigten“ Gefolgsleuten des Vorsitzenden Jörg Meuthen und Radikalen aus dem Dunstkreis des offiziell aufgelösten „Flügels“ beschrieben. Aber das birgt Risiken und Nebenwirkungen.

„Gemäßigt“ bedeutet in dieser Partei, auf dem gemeinsamen Boden eines rassistischen Programms etwas dezenter aufzutreten als die „Radikalen“. Es geht nicht um inhaltliche Differenzen, sondern um Stil und Rhetorik.

Das ist nicht unwichtig, aber dahinter droht das Gemeinsame – und Gemeingefährliche – der streitenden Gruppen aus dem Blick zu geraten. Wer Höhenflüge des Partei gewordenen Rassismus verhindern will, sollte sich nicht allzu lang bei Betrachtungen über „Gemäßigte“ und offen Radikale aufhalten. Wichtiger ist es, dieser Partei durch demokratischen Widerstand die Flügel zu stutzen. Beide. Gemäßigten Rassismus gibt es nicht.

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