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Die Deutsche Bank baut radikal um.

Kommentar

Endlich Klarheit bei der Deutschen Bank

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Die Deutsche Bank handelt endlich, um das Ruder herumzureißen. Das Management hat wertvolle Zeit verloren - die Beschäftigten zahlen nun für dessen Untätigkeit. Der Kommentar.

Es ist eine Befreiung: Die Deutsche Bank weiß jetzt wieder, was sie will. Endlich wird das jahrelange Zögern und Zaudern beendet, nun kann die Zukunft angepackt werden. Das teure und riskante Investmentbanking will das Management verkleinern und neu ausrichten, statt zu spekulieren soll es in Zukunft wieder um die Bedürfnisse von Firmen und Privatkunden gehen.

Diese Schritte sind überfällig. Das Geldhaus hat viel zu viel Zeit und wertvolle Jahre verloren. In den langen Jahren des wirtschaftlichen Booms hat die Bank kaum Geld verdient, nun beginnt die Konjunktur zu schwächeln, umso schneller muss das Geldhaus die Kosten in den Griff bekommen. Außerdem droht es bei der Digitalisierung den Anschluss zu verlieren. Nur richtig, dass Konzernchef Sewing hier investieren will und mit dem bisherigen Vorstand des Softwarekonzerns SAP, Bernd Leukert, auch einen Fachmann für Digitales holt – die beste Personalie des Wochenendes.

Bitter ist der Abbau von 18.000 Stellen. Die Beschäftigten bezahlen damit für die Unfähigkeit und Untätigkeit des Managements.

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