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Auf Zeichen und Wunder warten katholische Gläubige  weiter vergeblich. 
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Auf Zeichen und Wunder warten katholische Gläubige weiter vergeblich. 

Kommentar

Zeichen und Wunder

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
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Auf Zeichen und Wunder warten katholische Gläubige, denen an der Zukunft ihrer Kirche noch etwas liegt, weiter vergeblich. Ein Kommentar.

Zuletzt wurde die Entscheidung des Papstes, den Hamburger Bischof Heße trotz Fehlern im Umgang mit sexueller Gewalt im Amt zu belassen, als Schlag ins Gesicht für Tausende Betroffene empfunden. Dabei hätte Franziskus mit dem Rückzug Heßes ein Signal für die Übernahme von Verantwortung und den Willen zu Reformen setzen können.

Ob das an diesem Montag beginnende Herbsttreffen der Bischöfe entsprechende Zeichen der Hoffnung geben kann? Ein Schwerpunkt der Beratungen ist dort der synodale Weg, jene Versammlung von Oberhirten und Lai:innen, die Ende September in Frankfurt weiter über die innerkatholischen Konfliktthemen wie die Sexualmoral, die Gewaltenteilung und die Rolle der Frauen beraten. Soll es in den Kernfragen wirklich Bewegung geben, müsste Rom am Ende aber einen deutschen Sonderweg akzeptieren. Ansonsten dürfte sich der größte Exodus von Katholik:innen aller Zeiten aus ihrer Kirche unaufhaltsam fortsetzen.

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