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Die ersten Gespräche mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden plant Brüssel für die erste Hälfte 2021.
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Die ersten Gespräche mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden plant Brüssel für die erste Hälfte 2021.

Kommentar

Keine Zeit vertrödeln

  • vonMatthias Koch
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Nach Jahren der gestörten Zusammenarbeit zwischen EU und USA benötigen die transatlantischen Beziehungen nach dem Amtsantritt von Joe Biden einen Blitzstart auf allen Feldern. Der Kommentar.

Viele gut gemeinte Dinge stehen in einem Papier, das EU-Ratspräsident Charles Michel zur transatlantischen Zukunft entworfen hat. Mitte Dezember soll ein EU-Gipfel über „Bausteine“ beraten. Für die erste Hälfte 2021 planen die Brüsseler dann Gespräche mit Präsident Joe Biden.

Das alles klingt leider viel zu normal angesichts dieser unnormalen Zeiten. Unter Donald Trump war die europäisch-amerikanische Zusammenarbeit gelähmt. Deshalb reicht es jetzt nicht, nur hier und da wieder mehr Gelenkigkeit herzustellen. Nötig ist ein Blitzstart auf allen Feldern.

Eine engere, intelligente und faire Vernetzung von EU und USA könnte Europäern und Amerikanern gleichermaßen nutzen – und zugleich den Autoritarismus weltweit zurückdrängen. Auch hier ist Eile geboten. Mit China baut sich die modernste Diktatur der Welt so breitbeinig auf wie noch nie. Und in immer mehr Staaten der Erde wächst der Eindruck, wer sich an China halte, stehe auf der richtigen Seite.

Wie können EU und USA dagegen ankommen? Sie müssen viel enger zusammenstehen. Zudem müssen sie auch Länder wie Südkorea, Japan, Australien und Neuseeland in ein Bündnis freier Staaten holen. Und sie müssen ihren Stil ändern: mehr Visionäres wagen.

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