CDU unter AKK

Keine Ruhe, nirgends

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Der Wettstreit um Merkels Nachfolge hat die CDU mit Leben erfüllt - aber auch den breiten Riss bloßgelegt, der die Partei durchzieht. Vor dem neuen Führungsduo liegt die gewaltige Aufgabe, die CDU zusammenzuhalten.

Das Führungsduo Annegret Kramp-Karrenbauer und Paul Ziemiak hat eine gewaltige Aufgabe vor sich: Sie müssen die CDU  zusammenhalten, wollen sie deren Status als letzter deutscher Volkspartei erhalten. Der Wettstreit um die Nachfolge Angela Merkels hat die Partei zwar mit Leben erfüllt. Er hat aber auch den Riss bloßgelegt, der sie durchzieht. Auf den Rückkehrer Friedrich Merz wurden Hoffnungen, mitunter auch Heilserwartungen projiziert. Nach dessen Niederlage ist die Enttäuschung im konservativen Lager  groß. 

Es war absehbar, dass Kramp-Karrenbauer mit der Wahl ihres Generalsekretärs ein Zeichen der Versöhnung in dieses Lager senden würde. Doch dessen schlechtes Wahlergebnis kündet von Vorwurf und Zweifel: Die Konservativen verübeln dem Mann aus dem Sauerland, dass er trotz seiner bekundeten Loyalität zu den NRW-Kandidaten Merz und Jens Spahn nun doch Kramp-Karrenbauers General wird. Sie werfen ihm Opportunismus vor.

Und sie bezweifeln, dass Ziemiak die Statur hat, ein Gegengewicht zur moderaten Politik von Kramp-Karrenbauer und Kanzlerin Merkel zu bilden. So sind auch die Rufe nach der Einbindung von Merz längst nicht verhallt. Hinter der CDU liegen turbulente Wochen. Es spricht nicht viel dafür, dass Ruhe einkehrt. 

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