Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Christian Lindners FDP ist zu einer Partei geworden, die scheinbar keine Frauen in Führungspositionen will – und in der Frauen offenbar auch nicht mehr führen wollen.
+
Christian Lindners FDP ist zu einer Partei geworden, die scheinbar keine Frauen in Führungspositionen will – und in der Frauen offenbar auch nicht mehr führen wollen.

Unterrepräsentiert

Keine Chance für Frauen bei der FDP?

  • Andreas Niesmann
    vonAndreas Niesmann
    schließen

Frauen sind in der FDP und ihrer Führung noch weniger als unterrepräsentiert. Parteichef Christian Lindner muss Wählerinnen erklären, warum sie dem Männerclub ihre Stimme geben sollen. Der Kommentar.

Mit dem angekündigten Rückzug von Katja Suding aus der Politik wird das Frauenproblem der FDP eklatant. Den Freien Demokraten fällt es schwer, Frauen zu fördern, sie einzubinden und ihnen eine Perspektive zu bieten.

Sie haben Europa-Spitzenkandidatin Nicola Beer bei der Wahl zur stellvertretenden Parteichefin mit miserablen 59 Prozent regelrecht gedemütigt – und das nur einen Monat vor der Europawahl. Kombiniert mit der von Parteichef Christian Lindner zum Rückzug gedrängten Generalsekretärin Linda Teuteberg scheint die FDP eine Partei, die keine Frauen in Führungspositionen will und in der Frauen offenbar auch nicht mehr führen wollen.

Die Liberalen sollten dies beim Parteitag korrigieren. Lindner wird bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr begründen müssen, warum Wählerinnen einer Partei ihre Stimme geben sollen, in der das Verhältnis bei vier Männern zu einer Frau liegt und in deren Führungsgremien Frauen nicht nur unterrepräsentiert sind, sondern nach dem Rückzug von Teuteberg und Suding praktisch nicht mehr vorkommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare