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Daraus wird wohl nichts: Ostern mit der Großfamilie.

Kommentar

Keine Atempause

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Bund und Länder verlängern aus nachvollziehbaren Gründen die Kontaktbeschränkungen, weshalb Osterfeiern im großen Kreis bedauerlicherweise ausfallen müssen. Ein Kommentar.

Überrascht haben wird es niemanden mehr, bedauerlich ist es trotzdem, dass die Feiern zum Osterfest wegen der von Bund und Ländern aus nachvollziehbaren Gründen verlängerten Kontaktbeschränkungen ausfallen – zumindest im größeren Kreis von Freunden oder Familien. Nun müssen alle weiter kreativ sein und Wege finden, um trotzdem mit Hilfe von technischen Geräten miteinander zu reden.

Ebenfalls unspektakulär war, dass die Kanzlerin und die anderen Regierungschefs sich gegen eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken ausgesprochen haben. Zeitgleich kursierte eine Meldung, wonach Ministerien empfehlen, die Masken mehrfach zu nutzen, weil nicht genug da sind.

Nicht erst diese Debatte zeigt, dass manchmal weniger mehr ist. Nicht alles, was möglich ist, muss also gleich eine Verordnung werden. Es zeigt aber auch, wie gut diese Demokratie funktioniert. Sie wirkt vielleicht manchmal etwas gehetzt, und einige reden durcheinander. Die Beschlüsse in der Corona-Krise sind aber zumindest akzeptabel und werden von der Mehrheit getragen – wie die Kontaktbeschränkungen und das Nein zur Maskenpflicht.

Dennoch sollten einige die Ferien nutzen, um zur Ruhe zu kommen. Die Krise wird noch eine Weile dauern. Man sollte seine Kräfte einteilen.

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