Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ministerin besucht Cyber-Truppe
+
Es würde problematisch, wenn Kramp-Karrenbauer versuchen sollte, die oft rabiate und selbstherrliche Weltpolizeirolle der USA zu kopieren.

AKK und die Bundeswehr

Kein Weltpolizist

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
    schließen

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer sollte eine mögliche größere internationale Verantwortung Deutschlands nicht nur regelmäßig ankündigen, sondern sie auch beschreiben und sich dabei aber nicht an der Rolle der USA orientieren.

Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Besuch von US-Außenminister Mike Pompeo genutzt, um erneut zu verkünden, dass Deutschland international künftig eine größere Rolle übernehmen will. Neu ist der Vorschlag nicht. Es ist auch richtig, über internationale Konfliktlösung nachzudenken. Es ist eine Frage der Verantwortung und auch im Interesse des Landes, weil Instabilität andernorts auch Deutschland und Europa erreicht.

Auf Kramp-Karrenbauer, die als potenzielle nächste Kanzlerin unter Beobachtung steht, wird nun der Druck lasten, diese Position nicht nur in Worte zu fassen, sondern auch umzusetzen. Es reicht dafür allerdings nicht, immer mal unabgestimmt Ideen in die Runde zu werfen. Es würde problematisch, wenn Kramp-Karrenbauer versuchen sollte, die oft rabiate und selbstherrliche Weltpolizeirolle der USA zu kopieren. Es wäre fatal, Sicherheitspolitik nur aus der Sicht einer Oberbefehlshaberin zu betrachten.

Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn eine Ministerin gestalten will. Aber Kramp-Karrenbauer sollte ihre Agenda mit Bedacht zusammenstellen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare