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Ein „Freedom Day“ ist unrealistisch

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Von: Felix Huesmann

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Eine Passantin trägt eine FFP2-Maske in der Hand.  (Symbolbild)
Eine Passantin trägt eine FFP2-Maske in der Hand. (Symbolbild) © Marijan Murat / dpa

Um für einen Frühling und Sommer zu sorgen, die nicht von weiter explodierenden Corona-Inzidenzen bestimmt werden, sollten die Schutzmaßnahmen deshalb am Sonntag nicht einfach wegfallen. Der Kommentar.

Das Ende vieler bundesweiter Corona-Schutzmaßnahmen sollte in wenigen Tagen viele erleichtern. Doch die Pandemie verläuft anders, als vor einigen Wochen vorausgesagt. Auf den Scheitelpunkt der fünften Corona-Welle folgte eine sechste, verursacht durch die ansteckendere Omikron-Untervariante BA.2 und wohl auch durch die bereits erfolgten Öffnungsschritte.

Um für einen Frühling und Sommer zu sorgen, die nicht von weiter explodierenden Corona-Inzidenzen bestimmt werden, sollten die Schutzmaßnahmen deshalb am Sonntag nicht einfach wegfallen. Die Bundesländer sollten die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag dazu nutzen, um einen Flickenteppich verschiedener Schutzmaßnahmen zu verhindern.

Wenn in Bayern künftig bei einer gleichen Pandemieentwicklung ganz andere Maßnahmen gelten als in Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen, wäre das fatal. Es würde die Akzeptanz der Maßnahmen ein weiteres Mal auf die Probe stellen. Statt eines unrealistischen „Freedom Days“ braucht es deshalb vor allem einen gemeinsamen und vorausschauenden Blick nach vorne.

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