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Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) betrachtet ein enthülltes Großflächenplakat beim Wahlkampfauftakt der Brandenburger Grünen zur Bundestagswahl auf dem Goetheplatz in Wilhelmshorst bei Potsdam.
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Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) betrachtet ein enthülltes Großflächenplakat beim Wahlkampfauftakt der Brandenburger Grünen zur Bundestagswahl auf dem Goetheplatz in Wilhelmshorst bei Potsdam.

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Alleinstellungsmerkmal der Grünen: Karten auf dem Tisch

  • Thoralf Cleven
    VonThoralf Cleven
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Die Grünen gehen mit dem Klimaschutzsofortprogramm im Wahlkampf in die Offensive und zwingen die Mitbewerber dazu zu erklären, wie es im Kampf gegen den Klimawandel weitergehen soll

Der Auftritt von Annalena Baerbock und Robert Habeck wirkt wie ein Neustart. Er ist die Versicherung: Ja, uns gibt es noch. Für die Grünen dürfte die Präsentation des Klimaschutzsofortprogramms ein Segen gewesen sein. Inhaltlich sowieso – die Partei, die wochenlang in der Defensive schien, geht nun mit ihrem ureigenen Thema in die Offensive. Politisch schwerer wiegt jedoch der Auftritt der Grünen-Chefs als Team. Die Grünen sind nun einmal Baerbock und Habeck, das hatte die Partei stark gemacht – und wohl vergessen.

Das Grünen-Duo ist mit dem Klimaschutzsofortprogramm im Falle einer Regierungsbeteiligung klug gestartet. Baerbock und Habeck weben Begriffe wie „klimagerechter Wohlstand“, „Technologieführerschaft“ oder „Industriestandort Deutschland“ passgerecht in die Grünen-Erzählung von einer besseren Welt.

Eingedenk des Interesses der Wähler am Klimaschutz werden die Mitbewerber ebenfalls Farbe bekennen müssen, welche Schlüsse sie aus den Katastrophen an Ahr und Erft ziehen und wie es vor allem kurzfristig im Kampf gegen den Klimawandel weitergehen soll. Das ist bislang das Alleinstellungsmerkmal der Grünen: Sie legen die Karten auf den Tisch, was sie bei Regierungsbeteiligung in den ersten 100 Tagen angehen wollen.

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