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Europa kann sich Eskalationen wie in Spanien nicht leisten.
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Europa kann sich Eskalationen wie in Spanien nicht leisten.

Katalonien

Jetzt ist Europa dran

  • Stephan Hebel
    VonStephan Hebel
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Die Europäische Union muss im Katalonien-Konflikt vermitteln. Ein Kommentar.

Die Festnahme von Carles Puigdemont sei eine „gute Nachricht“, heißt es aus Madrid. Das mag Spaniens Regierung so sehen, für Spanien stimmt es nicht.

Eine gute Nachricht wäre es zum Beispiel, wenn die EU endlich ihre Vermittlung im Katalonien-Konflikt anböte. Denn egal, wie der Küsten-Krimi um den Ex-Regierungschef der Provinz ausgeht: Wenn das Wechselspiel zwischen Strafverfolgung und Ungehorsam nicht aufhört, wird es keine Lösung geben.

Erst der Kompromiss zwischen der Einheit des spanischen Staates, die Madrid mit seinen Provokationen zu verteidigen vorgibt, und dem historisch gewachsenen Autonomie-Bedürfnis vieler Katalanen, das den Separatismus antreibt, könnte für Ruhe sorgen. Ja, das ist eine innere Angelegenheit des EU-Mitglieds Spanien. Aber nein, Europa kann sich Eskalationen wie diese in einem eigentlich stabilen Mitgliedsland weniger leisten denn je.

Man wird Madrid nicht zwingen können, sich helfen zu lassen. Aber schon das Angebot könnte wirken – zumindest als Zeichen, wie dringend Europa eine Befriedung braucht.

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