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Ernst nehmen kann man diesen Mann nur bedingt: Viktor Janukowitsch (Mitte).
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Ernst nehmen kann man diesen Mann nur bedingt: Viktor Janukowitsch (Mitte).

Ukraine

Janukowitsch zockt auf Kosten der Ukraine

  • Ulrich Krökel
    VonUlrich Krökel
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Die Perspektiven für die Ukraine sind trotz der Ankündigungen von Präsident Viktor Janukowitsch weiter düster. Ein schneller Ausweg aus der Krise ist auch durch einen Runden Tisch nicht in Sicht. Ein Kommentar.

Die Perspektiven für die Ukraine sind trotz der Ankündigungen von Präsident Viktor Janukowitsch weiter düster. Ein schneller Ausweg aus der Krise ist auch durch einen Runden Tisch nicht in Sicht. Ein Kommentar.

Viktor Janukowitsch zockt noch immer. Er wolle nun doch schon bald das Abkommen mit der EU unterzeichnen, hat der ukrainische Präsident der Brüsseler Außenbeauftragten Catherine Ashton gesagt. Ernst nehmen kann man das nur bedingt bei einem Mann, der dutzendfach sein Wort gebrochen hat und ein zutiefst korruptes Regime führt.

Was bleibt, ist die Hoffnung auf die Opposition in Kiew. Gut, dass das EU-Parlament den Kämpfern auf den Barrikaden rund um den Boxer Vitali Klitschko am Donnerstag erneut den Rücken gestärkt hat. Das Ziel muss der demokratische Regimewechsel sein.

Schlechte Erfahrungen

Seit Tagen ist nun in Kiew, Straßburg und Brüssel von einem runden Tisch die Rede, nach dem Vorbild der friedlichen Revolutionen von 1989. Aber die Lage in der Ukraine ist heute eine andere als damals: Die kommunistischen Regime hatten jede Unterstützung bei den Menschen verspielt, Janukowitsch aber hat vor allem im Osten der Ukraine noch viel Rückhalt.

Und: Einen runden Tisch gab es schon einmal in Kiew, 2004 während der Revolution in Orange. Heraus kamen damals faule Kompromisse, die entscheidend zur Lähmung der Folgejahre beitrugen. Am Ende stand die späte Niederlage der demokratischen Revolte. Die Perspektiven für die Ukraine sind deshalb weiter düster. Ein schneller Ausweg aus der Krise ist nicht in Sicht.

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