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Posen für den Frieden. Donald Trump schlägt mit seiner außenpolitischen Strategie
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Posen für den Frieden. Donald Trump schlägt mit seiner außenpolitischen Strategie

Trumps Reise

Ideenlos im Nahen Osten

  • Damir Fras
    VonDamir Fras
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Trump zeigt bei seinen Besuchen in Saudi-Arabien und Israel: Zu mehr als Show und Waffenverkäufen ist er außenpolitisch nicht fähig. Der Kommentar.

Donald Trump bereist den Nahen Osten, und man muss sagen: So sieht es also aus, wenn Ahnungslosigkeit auf eine komplexe Gemengelage trifft. Der US-Präsident meint ernsthaft, er könne als Waffenhändler in Saudi-Arabien und als Friedensstifter in Israel/Palästina auftreten.

Innenpolitisch ist es vielleicht hilfreich, wenn er den US-Rüstungsfirmen Aufträge verschafft. Geopolitisch schlägt er aber einen Kurs ein, der in die Vergangenheit führt.

Der Nahe Osten braucht nicht mehr Waffen. Er braucht politische Lösungen, die sich mit Raketen und Panzern nicht erreichen lassen. Es wird auch nichts helfen, mit dem Finger auf den Iran zu zeigen und dort das Böse zu lokalisieren. Der Iran trägt zu wenig zur Befriedung der Region bei. Doch die Saudis als Friedensengel zu umschmeicheln, ist ebenso falsch, wie es gefährlich ist, ihnen die Waffen zu liefern, die sie gegen die eigene Bevölkerung einsetzen könnten. Und in Israel von der Notwendigkeit des Friedens zu reden, ist wohlfeil.

Außenpolitik ist mehr als das Reden vom Frieden und die Beteiligung an Schwerttänzen im Wüstenpalast. Trump scheint zu mehr nicht fähig zu sein. Er hat keine Ideen, wie sich die Konflikte in einer der gefährlichsten Regionen befrieden ließen.

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