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Ideen, Kraft und Wille

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Von: Kristina Dunz

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Bundeskanzler Olaf Scholz hat nach einigen Anlaufschwierigkeiten Führung bewiesen.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat nach einigen Anlaufschwierigkeiten Führung bewiesen. © Carsten Koall/dpa

Mit seiner „Zeitenwende“-Rede hat Kanzler Olaf Scholz nach einigen Anlaufschwierigkeiten Führung bewiesen und damit die Messlatte für den großen Rest dieser Wahlperiode hoch gelegt. Ein Kommentar.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Regierungsparteien in einem Koalitionsvertrag für eine ganze Legislaturperiode keine Krisen vorempfinden können. Das Papier der Ampel ist aber schon in den ersten 100 Tagen Makulatur, weil ein Krieg in Europa sämtliche Pläne über den Haufen wirft.

Klar ist: SPD, Grüne und FDP werden ihre gesamte Amtszeit mit den Folgen von drei Weltkonflikten verbringen: Klimawandel, Corona-Pandemie, Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine. Und das Schlimmste ist: Der lebenswichtige Klimaschutz wird wegen der anderen Krisen nicht mit der Wucht betrieben werden, den der Kampf gegen den Klimawandel bräuchte.

Mit seiner „Zeitenwende“-Rede hat Kanzler Olaf Scholz nach einigen Anlaufschwierigkeiten Führung bewiesen. Für den großen Rest dieser Wahlperiode ist das die Messlatte. Die Moral, der Antrieb einer Bevölkerung richtet sich elementar an der Führung eines Landes aus – wie es jetzt in der Ukraine zu bewundern ist. Es kommt aber auch auf die Kraft und den Willen der Menschen selbst an – wie es ebenfalls in der Ukraine zu bewundern ist.

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