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Russlands Präsident Wladimir Putin (vorne) und der syrische Präsident Baschar al-Assad schauen sich am Montag in Hmeimim gemeinsam eine Truppenübung an.
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Russlands Präsident Wladimir Putin (vorne) und der syrische Präsident Baschar al-Assad schauen sich am Montag in Hmeimim gemeinsam eine Truppenübung an.

Wladimir Putin

Hofiert und eingeladen

  • Martin Gehlen
    VonMartin Gehlen
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Wladimir Putin braucht den aufgewühlten Orient, um sich und seine Heimat wieder als globalen Machtfaktor auf der Weltbühne zu etablieren. Dabei geht es auch um Waffen - und um einen Denkzettel für die USA. Unser Kommentar.

Kaum vier Tage nach Donald Trumps Paukenschlag zu Jerusalem ist Wladimir Putin bereits in der Region unterwegs. Bei seiner spektakulären Drei-Länder-Tour profitiert der Kremlchef vor allem von dem wachsenden politischen Vakuum, das der Immobilienmogul im Weißen Haus mit seiner „America-First“-Strategie im Nahen und Mittleren Osten hinterlässt. Von allen Seiten wird Russlands Präsident hofiert und eingeladen.

Der Kremlchef braucht den aufgewühlten Orient vor allem, um sich und seine Heimat wieder als globalen Machtfaktor auf der Weltbühne zu etablieren. Gleichzeitig möchte er möglichst viel von dem verkaufen, was Russlands Wirtschaft noch als nennenswerte Industrieprodukte zu bieten hat – Waffen und Atomkraftwerke. Und so bestellten in letzter Zeit nicht nur Syrien, sondern auch Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei Raketen und Kampfjets bei der östlichen Großmacht.

Das soll den Kremlherrscher gewogen machen und den ungeliebten US-Amerikanern einen Denkzettel verpassen, die in der Region ebenfalls Waffen verkaufen. Und so wachsen auf allen Seiten die Arsenale wie die Zahl der ungelösten politischen Probleme – keine guten Aussichten für die Region. 

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