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Andreas Scheuer pur wird er bei der Abwrackprämie wohl nicht geben.
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Andreas Scheuer will die härteren Sanktionen für Raser nun doch rückgängig machen.

Kommentar

Ein Herz für Raser und Biker: Hat Scheuer Schmieröl im Kopf?

  • Bascha Mika
    vonBascha Mika
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Der Bundesverkehrsminister unternimmt gegen Raserei und Motorradlärm lieber wenig bis gar nichts. Er hat einfach den falschen Job. Der Kommentar.

Es gibt Menschen, die alles in Gold verwandeln, was sie anpacken. Und andere, die alles zu Mist machen. Andreas Scheuer gehört in die zweite Gruppe. Der Bundesverkehrsminister ist ein Versemmler ersten Grades. Inkompetenz, Versagen, Ignoranz sind die Merkmale seiner Arbeit. Hinzu kommt, dass er Lobbypolitik über unser aller Gesundheit und Überleben auf der Straße stellt.

Da kam mit dem verschärften Bußgeldkatalog endlich mal eine vernünftige Initiative aus dem Verkehrsministerium. Doch wie schon bei der Pkw-Maut hatten die Verantwortlichen dabei wohl Schmieröl im Kopf. Wegen eines Formfehlers kann die Gesetzgebung nicht angewandt werden. Damit nicht genug: Nach lautem Trara der Autolobby will Scheuer nun die härteren Sanktionen für Raser rückgängig machen. Angeblich sind sie „unverhältnismäßig“.

Bundesverkehrsminister Scheuer will Sanktionen für Raser rückgängig machen – „unverhältnismäßig“

Und dann die Biker. Auch für sie hat der Scheuer-Andi ein großes Herz. Da will der Bundesrat den Lärm der Maschinen nicht mehr ohne weiteres hinnehmen und fordert eine lächerlich kleine Beschränkung. Die Motorradfahrer demonstrieren, der Verkehrsminister weigert sich, die Bundesratsinitiative umzusetzen.

Als Politiker ist Andreas Scheuer ein Gefährder. Die Autoindustrie hat bestimmt ein warmes Plätzchen für ihn, wohin er abgeschoben werden sollte.  (Von Bascha Mika)

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