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Gefährliche Krisenlage: Was die Bundesregierung jetzt tun muss

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Von: Frank-Thomas Wenzel

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Armut hat viele Gesichter. Reiche Länder wie Deutschland haben aber bessere Chancen, all die viele Krisen und Kriegsfolgen zu bewältigen, die die Welt derzeit erfassen.
Armut hat viele Gesichter – hier sind es Kinder in Afghanistan. Reiche Länder wie Deutschland haben aber bessere Chancen, all die viele Krisen und Kriegsfolgen zu bewältigen, die die Welt derzeit erfassen. © Ebrahim Noroozi/dpa

Wenn die Folgen des Krieges und der Corona-Krise die Inflation weiter anheizen, wird die Bundesregierung mit zusätzlichen Mitteln für Arme und Konjunkturprogramme reagieren müssen. Der Kommentar.

Innere Stärke braucht, wer den Bericht des Internationalen Währungsfonds liest. Dort wird erläutert, wie sich mehrere Krisen hochschaukeln und zu einer gefährlichen Mischung für den Wohlstand werden können – auch für Deutschland.

Ein fortdauernder Ukraine-Krieg kann die Energie- und Nahrungsmittelpreise hochhalten und die Inflation galoppieren lassen. Wenn dann die Covid-Infektionen wieder steigen und Lockdowns notwendig werden, drohen globale Lieferketten zu reißen. Hinzukommen können höhere Rüstungsausgaben. Was die Gefahr birgt, dass hierzulande und anderswo der Klimaschutz vernachlässigt wird – mit massiven Langzeitfolgen.

Von einer derart fatalen Kettenreaktion wären ärmere Länder am stärksten betroffen. Deutschland könnte dagegenhalten wegen seiner hohen Finanzkraft. Es ist notwendig, dass die Bundesregierung davon Gebrauch macht, um die Resilienz der Volkswirtschaft zu steigern. Das geht von zusätzlichen Hilfen für Arme bis hin zu Förderprogrammen für erneuerbare Energien.

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