Landtag Düsseldorf
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Die Menschen in den neu eingeschränkten Kreisen sind sauer - auch auf NRW-Ministerpräsident Laschet. 

Kommentar

Hart, aber notwendig

  • Tim Szent-Ivanyi
    vonTim Szent-Ivanyi
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Es ist blamabel, dass es die Politik nicht geschafft hat, das Problem der Reisenden aus den betroffenen Gebieten eindeutig zu regeln. Ein Kommentar.

Die Gesundheitsminister der Länder haben sich nicht auf einen einheitlichen Umgang mit Reisenden aus den Lockdown-Kreisen einigen können. Dabei ist eine Lehre aus den ersten Pandemie-Monaten, dass staatliche Beschränkungen wirkungsvoll sind und akzeptiert werden, wenn sie bundesweit gelten.

Hinzu kommt: Der Beschluss von Bundesregierung und Ministerpräsidenten, bei Überschreitung der Grenze von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner einen Lockdown zu verhängen, stammt von Anfang Mai. Es ist blamabel, dass es die Politik nicht geschafft hat, das Problem der Reisenden aus den betroffenen Gebieten eindeutig zu regeln. Mobilität ist kein Randthema.

Das erneute Herunterfahren des öffentlichen Lebens trifft die Menschen hart. Sie sind zu Recht sauer, zumal der Ausbruch nicht auf ihr Verhalten zurückzuführen ist, sondern auf ein perverses System einer ausbeuterischen Fleischindustrie, die das Land mit billigen Produkten versorgt.

Das Mindeste, was für die betroffenen Menschen getan werden kann, sind genügend Testcenter, um die Wartezeiten auf ein Minimum zu verkürzen. Und wer bereits im Urlaub ist, darf nicht nach Hause geschickt werden. Eine kurze Quarantäne, bis ein Test Entwarnung gibt, muss ausreichen.

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