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Jetzt gilt es, gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus zusammenzustehen.

Hanau und Volkmarsen

Hessens dunkle Tage: Wir müssen gemeinsam gegen Rassismus, Hass und Gewalt kämpfen

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Erst Hanau, dann Volkmarsen: Jetzt muss es darum gehen, Menschenfeindlichkeit in jeder Form zu bekämpfen. Ein Kommentar.

Es ist eine Woche des Schreckens für Hessen. Erst die Terror-Morde von Hanau. Jetzt die vermutlich vorsätzliche Fahrt eines Autofahrers in eine feiernde Karnevalsmengeim nordhessischen Volkmarsen.

Beide Taten sind nicht vergleichbar und schon gar nicht gleichzusetzen. Der Rechtsextremismus bedroht ganze Bevölkerungsgruppen – ja, die ganze Gesellschaft, und nicht nur einzelne, die zufällig zu Opfern werden. Doch eines haben die Taten gemeinsam: Sie hinterlassen Opfer. Und sie sorgen für Angst.

Hanau und Volkmarsen: Ziel der Gewalt waren das Leben und die Lebensfreude

Während der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill am Montagabend nach der Tat von Hanau Vertreter von Moscheen und von Migrantenorganisationen zum Gespräch empfing, um ihre Sorgen aufzunehmen, mussten sich seine Kollegen schon um die Aufklärung der nächsten Gewalttat in Volkmarsen bemühen.

In beiden Fällen wurden Menschen getroffen, die sich entspannen wollten, die feierten, die fröhlich waren. Das Ziel der Gewalt waren das Leben und die Lebensfreude. Die ersten Gedanken gelten in beiden Fällen den Opfern. 

Hanau und Volkmarsen: Menschen müssen jetzt zusammenstehen

Doch zugleich muss es darum gehen,Menschenfeindlichkeit in jeder Form zu bekämpfen. Gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus müssen wir in diesen Tagen zusammenstehen – und gegen Hass und Gewalt.

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