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Die eigentliche Hürde für die Polizei ist, Einbrecher zu schnappen und anschließend gerichtsfeste Beweise zu liefern.

Einbrecher

Härtere Strafe bringt nichts

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Eine höhere Mindeststrafe für Einbrecher wird kaum etwas bewirken. Der Staat könnte aber an anderer Stelle mehr leisten als bisher.

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Mindeststrafe für Einbrecher künftig nicht mehr drei Monate, sondern ein Jahr betragen soll. Das ist als politisches Signal aller Ehren wert. Es wird aber nichts bringen. Es ändert nichts an den Problemen.

Eine Schwierigkeit besteht darin, dass die Aufklärungsquote zu gering ist. Sie liegt – wenn man die Zahl der Gerichtsverfahren zugrunde legt – bei kaum mehr als zwei Prozent. Und das, obwohl die Polizei ihre Anstrengungen verstärkt hat: Das ist erschütternd.

Die eigentliche Hürde für die Polizei ist, Einzeltäter oder Banden zu schnappen und anschließend gerichtsfeste Beweise zu liefern. Wenn beides nicht gelingt, ist das Strafmaß zweitrangig.

Im Übrigen schützen gegen Einbrüche am besten stabile Türen und Fenster sowie effektive Schlösser. Ein Einbrecher, der nicht rasch ans Ziel kommt, lässt ebenso rasch von seinem Tun ab. Die Bürger müssen also mehr Geld ausgeben, um ihre Wohnungen zu sichern. Doch auch der Staat könnte noch mehr leisten als bisher.

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