Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die eigentliche Hürde für die Polizei ist, Einbrecher zu schnappen und anschließend gerichtsfeste Beweise zu liefern.
+
Die eigentliche Hürde für die Polizei ist, Einbrecher zu schnappen und anschließend gerichtsfeste Beweise zu liefern.

Einbrecher

Härtere Strafe bringt nichts

  • Markus Decker
    vonMarkus Decker
    schließen

Eine höhere Mindeststrafe für Einbrecher wird kaum etwas bewirken. Der Staat könnte aber an anderer Stelle mehr leisten als bisher.

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Mindeststrafe für Einbrecher künftig nicht mehr drei Monate, sondern ein Jahr betragen soll. Das ist als politisches Signal aller Ehren wert. Es wird aber nichts bringen. Es ändert nichts an den Problemen.

Eine Schwierigkeit besteht darin, dass die Aufklärungsquote zu gering ist. Sie liegt – wenn man die Zahl der Gerichtsverfahren zugrunde legt – bei kaum mehr als zwei Prozent. Und das, obwohl die Polizei ihre Anstrengungen verstärkt hat: Das ist erschütternd.

Die eigentliche Hürde für die Polizei ist, Einzeltäter oder Banden zu schnappen und anschließend gerichtsfeste Beweise zu liefern. Wenn beides nicht gelingt, ist das Strafmaß zweitrangig.

Im Übrigen schützen gegen Einbrüche am besten stabile Türen und Fenster sowie effektive Schlösser. Ein Einbrecher, der nicht rasch ans Ziel kommt, lässt ebenso rasch von seinem Tun ab. Die Bürger müssen also mehr Geld ausgeben, um ihre Wohnungen zu sichern. Doch auch der Staat könnte noch mehr leisten als bisher.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare