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Die Thailänder gehen weiter zu Tausenden auf die Straßen.
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Die Thailänder gehen weiter zu Tausenden auf die Straßen.

Kommentar zu Thailand

In den Händen der Opposition

  • Willi Germund
    VonWilli Germund
    schließen

Die Opposition in Thailand lehnt unnachgiebig jedes Angebot von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra ab. Sie hat sich selbst ins Abseits manövriert, meint unser Autor.

Thailands Regierung unter Premierministerin Yingluck Shinawatra hat sich nun endgültig selbst ins Abseits manövriert. Dank ihrer wochenlangen Nachgiebigkeit kann sich die Opposition nach Lust und Laune der Straßen von Bangkok bemächtigen, und die Polizei schaut zu.

Yingluck will jede Eskalation vermeiden und daher die Polizei nicht so gegen die Demonstranten einsetzen, wie es andernorts längst geschehen wäre. Denn sie fürchtet einen Staatsstreich von Justiz und Streitkräften. Die Regierungschefin wagt es nicht einmal, die undemokratischen, fast mittelalterlich anmutenden politischen Ideen ihrer Gegner öffentlich als kompletten Unfug zu kritisieren.

Stattdessen muss Yingluck auf Einladung der Militärs Tag für Tag Treffen mit Protestführer Suthep Thaugsuban erdulden, bei denen dieser machttrunken unerfüllbare Forderungen stellt.

Die Hoffnung, den Regierungsgegnern mit der Auflösung des Parlaments und Neuwahlen Wind aus den Segeln zu nehmen, dürfte sich daher auch kaum erfüllen. Lieber wird die oppositionelle „Demokratische Partei“ den Boykott wählen. Schließlich hat sie seit 1995 trotz Rückendeckung der Monarchie und der Streitkräfte kein einziges Mal bei Wahlen gewonnen.

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